Kopierer von Kyocera Die Kyocera Corporation ist ein japanisches Unternehmen mit dem Firmensitz in Kyoto und weltweit etwa 61.500 Mitarbeitern. Der Mischkonzern ist in Europa hauptsächlich durch die Drucker, Kopierer und Multifunktionsgeräte seines Tochterunternehmens Kyocera Mita bekannt. Weltweit gehören zu Kyocera 62 Produktionsanlagen, 161 Vertriebsgesellschaften und 145 Standorte. Zu den Standorten zählen in Deutschland die auf Drucker und Kopierer spezialisierte Kyocera Mita Deutschland GmbH in Meerbusch und die auf Feinkeramikfabrik Kyocera Fineceramics GmbH in Esslingen am Neckar und in Neuss. Bis zum Ende der Saison 2009 war Kyocera auch Hauptsponsor des Fussballbundesligisten Borussia Mönchengladbach.

Die Kyocera Corporation wurde 1959 als Kyoto Ceramics gegründet und etablierte in den frühen 70er Jahren Niederlassungen auf dem europäischen und US-amerikanischen Markt. 1983 benannte sich der Konzern in den heutigen Firmennamen Kyocera Corporation um und fusionierte mit dem japanischen Kamerahersteller Yashica Camera Co., Ltd. Die übernommene Traditionsmarke Contax lange eine bedeutende Rolle im Produktportfolio des Konzerns, wurde aber 2005 eingestellt. Um die Jahrtausendwende übernahm Kyocera weitere Unternehmen wie die Golden Genesis Company of Scottsdale, Arizona, USA, die fortan Kyocera Solar, Inc. (KSI) heißen sollte, sowie die Toshiba Chemical Corp., die in die Kyocera Chemical Group umgewandelt wurde. Anfang 2009 übernahm Kyocera den traditionsreichen deutschen Bürogerätehersteller Triumph-Adler und dessen Kopiererportfolio.

Insgesamt verfügt der Kyocera-Konzern mit allen Übernahmen und Fusionierungen über Innovationen und Know-How sowohl im Bereich der Industrieproduktion sowie der Privatanwendertechnologie. Eine Besonderheit stellt neben Glasfaser-Optik oder Solartechnik die Fertigung von Feinkeramik-Bauteilen dar, die beispielsweise 1982 in einem Automotor eines Isuzu-Pkws verbaut wurden der aufgrund der hohen Hitzebeständigkeit der keramischen Teile weder Wasserkühlung noch Luftkühlung benötigte. Auch für den Markt der Privatanwender wurde Keramik verwertet. So wurden bei einer Spiegelreflexkamera erstmals perforierte keramische Druckplatten verwendet und die Autofocusfunktion durch eine in Keramik gelagerte Filmebene im Kameragehäuse realisiert.

Die Kyocera Corporation fungiert bewusst dezentralisiert nach dem „Amoeben-Management“, die Unterteilung des Unternehmens in kleinere Bereiche, die als unabhängige Gewinn- und Verlust-Einheiten geführt werden, fördert nach der Firmenphilosophie Führungspersönlichkeiten und Führungsbewusstsein. Zusätzlich engagiert sich der Konzern nach dem Motto „Tue das, was menschlich richtig ist“, und demonstriert seine gesellschaftliche Verantwortung mit der Vergabe des Kyoto-Preises für besondere Beiträge in den Kategorien „Hochtechnologie“, „Grundlagenforschung“, und „Kunst und Philosophie“.

Mit der Unterstützung der Alfred University USA im Bereich Keramik, westchinesischer Universitätsstipendien und einem für die Allgemeinheit geöffneten Kunstmuseum im Firmensitz Kyoto, unterstreicht die Kyocera Corporation eindrucksvoll das großzügige Selbstverständnis seiner nachhaltigen Entwicklung: „Wir sind stolz darauf, der Gesellschaft als verantwortungsbewusstes Mitglied etwas zurückgeben zu können“, so die Firmenleitung.









Ich habe die Datenschutzbedingungen gelesen und akzeptiere sie.
Kopierer in Sachsen
Kopierer in Berlin
Kopierer in Brandenburg
Kopierer in Mecklenburg Vorpommern
Kopierer in Sachsen-Anhalt
Kopierer in Thüringen
Kopierer in Bayern
Kopierer in Baden-Württemberg
Kopierer in Hessen
Kopierer in Rheinland-Pfalz
Kopierer im Saarland
Kopierer in Nordrhein-Westfalen
Kopierer in Bremen
Kopierer in Niedersachsen
Kopierer in Hamburg
Kopierer in Schleswig-Holstein