Kopierer von Lexmark Die Lexmark International Inc. ist ein US-amerikanisches gegründetes Unternehmen für Drucker, Drucklösungen und Dienstleistungen für geschäftliche und private Anwender. Zur Produktpalette von Lexmark zählen Laser-, Tintenstrahl- und Matrixdrucker, Kopierer und entsprechendes Zubehör, bis 2002 wurden ebenfalls Schreibmaschinen produziert. Das Unternehmen hat seinen Stammsitz in Lexington, Kentucky mit 4.000 Mitarbeitern und über 13.000 weltweit. Die Europazentrale mit 19 Landesgesellschaften befindet sich in Paris bzw. Genf, die europäischen Zentrallager sitzen in Venlo und Turnhout. Die deutsche Tochter des international tätigen Konzerns ist die Lexmark Deutschland GmbH, die in sechs deutschen Großstädten mit Geschäftsstellen vertreten ist und mit durchschnittlich 153 Mitarbeitern 2008 etwa 200 Millionen Euro Umsatzerlöse erwirtschaftete. Der Jahresumsatz der gesamten Corporation betrug im Jahr 2009 3,9 Milliarden US-Dollar.

Das Unternehmen war ursprünglich die Druckersparte von IBM und wurde 1991 ausgegliedert, um vollständig an ein internationales Investorenkonsortium verkauft zu werden. Die ersten Produktlinien wurden auch noch unter dem Label IBM mit Beifügung von Lexmark vertrieben. Seit der Firmengründung hat Lexmark mehrere innovative Meilensteine auf den Drucker- und Kopierermarkt gebracht, so etwa im Jahr 2000 die erste modulare Multifunktionslösung oder 2002 den ersten Farbtintenstrahldrucker mit 4800 dpi. Seit der Jahrtausendwende kooperiert das Unternehmen vermehrt mit Größen der Branche wie IBM oder Dell und vertreibt Tintenstrahl- und Laserdrucker unter deren Label. 2007 stellte Lexmark eine der ersten W-LAN Serien Tintenstrahlgeräten zum kabellosen Drucken vor.

Lexmark verpflichtet sich mit seiner Kampagne Print less, save more zu sozialer und ökologischer Verantwortung in der globalen Gemeinschaft. Die weltweite Strategie will Anwender dabei unterstützen, umweltschonender, effizienter und insgesamt weniger zu drucken. Das soll durch die Optimierung der Drucker- und Kopierer-Infrastruktur mit speziellen Funktionen wie Scan to E-Mail, standardisierter Duplexdruck und weitere kosten- und papiersparende Funktionen der Geräte erreicht werden. Dieser Anspruch wird auch im eigenen Unternehmen umgesetzt: die deutsche Stelle in Dietzenbach hat 2008 durch Optimierung der Drucker- und Kopiererinfrastruktur die internen Kosten für Verbrauchsmaterial um 29 Prozent, die für Papier um 67 Prozent im Vergleich zum Vorjahrreduziert.

Die Sparmaßnahmen des Unternehmens nehmen mitunter aber auch zweifelhafte Ausmaße an. So soll etwa den erwarteten Umsatzrückgängen entgegen gewirkt werden, indem die Käufer von Tonern verpflichtet werden, ihre leeren Kartuschen an Lexmark zurückzugeben, und somit nicht in preisgünstige Rebuilttoner umgewandelt werden können. Diese Maßnahmen werden aber auch mit den fortschrittlichen Umweltrichtlinien begründet werden, die sich Lexmark auf die Fahnen schreibt. Das Unternehmen weist auf seiner Homepage diesbezüglich ausdrücklich auf die EU-Richtlinien für umfassendes Produktmanagement und Entsorgung hin. Die Rücknahme der Toner wird dementsprechend als Recyclingprogramm verstanden.









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