Kopierer von Olivetti
Die traditionsreiche italienische Büromaschinenfabrik Ing. C. Olivetti & Co. wurde 1908 von Camillo Olivetti gegründet und hat bis heute ihren Unternehmenssitz in Ivrea mit etwa 1570 Mitarbeitern. Seit 1932 ist das Unternehmen eine Aktiengesellschaft (SpA). Nach der Entwicklung diverser elektrischer Rechner wie dem Divisumma, stellte Olivetti Ende der 1950er Jahre den ersten elektronischen Computer in Italien mit der Bezeichnung Elea 9003 vor. Erst mit der Übernahme des US-amerikanischen Schreibmaschinenherstellers Underwood spezialisierte sich Olivetti auch auf Schreibmaschinen, Buchungsmaschinen und Kopierer, für die die Firma bis heute bekannt ist. Alle Geräte zeichneten sich durch international berühmtes Design aus, für das lange Jahre der hauseigene Industriedesigner und Architekt Marcello Nizzoli verantwortlich.
Auch wenn Olivetti 1964 seinen Geschäftsbereich Elektronik an das US-Unternehmen General Electric abtrat, fuhr die Firma fort, weitere Computerprodukte zu entwickeln. 1982 erschien der erste Personal Computer Olivettis, M20, und im Jahr 1985 übernahm das Unternehmen sogar einen großen Teil des britischen Computerherstellers Acorn Computer Ltd. Erst 1997 sollte Olivetti sein PC-Geschäft endgültig abgeben.
Olivetti war in den 1980er und 1990er Jahren sehr bemüht, in andere Marktzweige einzusteigen und erwarb Anteile verschiedener Aktiengesellschaften wie der Société Générale Belgique oder gründete 1995 mit der deutschen Mannesmann AG ein gemeinsam betriebenes Mobilfunkunternehmen namens Omnitel, die erst vollständig an Mannesmann abgegeben wurden als Olivetti sich 1999 um Anteile der Telecom Italia bewarb. Dieser Maßnahme ist es geschuldet, dass in der Folge Vodafone die Mannesmann AG übernehmen konnte.
Die Aktiengesellschaft entging darauf selbst nicht einer Übernahme durch die Bell S.A. aus Luxemburg und wurde zwei Jahre später an Pirelli und Benetton verkauft. Gegenwärtig ist Olivetti aber mit der Telecom Italia fusioniert und steigt überraschenderweise erneut in den Computermarkt ein. Unter dem Firmennamen Olivetti Tecnost erscheint im März das Notebook Olibook S1300.
Große Erfolge erzielt Olivetti heute mit ihrem Know-how in der Kopierer- und der Tintenstrahltechnologie, vor allem in der flexiblen Anpassung der Tintenformeln an spezielle Bedürfnisse. Olivetti Ink-Jet ist der Name einer proprietären thermischen Tintenstrahldruckertechnologie, mit deren Entwicklung das Unternehmen ein breites Spektrum an Kompetenzen in der Siliziumtechnologie, der Mechanik, der Elektronik und der Chemie und Farbwissenschaft aufbauen konnte.
Dank umfangreicher Investitionen in der vergangenen Zeit bietet Olivetti Ink-Jet heute eine Siliziumgießerei, die nicht nur für die eigenen Chips und Druckköpfe Anwendung findet, sondern auch anderen Unternehmen, Forschungszentren und Universitäten offen steht. Seine Innovationen in der Silizium-, Drucker- und Kopierertechnologie stellt das Unternehmen übrigens im Jahr 2010 als offizieller Ausrüster des Italienischen Pavillons bei der Expo in Shanghai aus.
Auch wenn Olivetti 1964 seinen Geschäftsbereich Elektronik an das US-Unternehmen General Electric abtrat, fuhr die Firma fort, weitere Computerprodukte zu entwickeln. 1982 erschien der erste Personal Computer Olivettis, M20, und im Jahr 1985 übernahm das Unternehmen sogar einen großen Teil des britischen Computerherstellers Acorn Computer Ltd. Erst 1997 sollte Olivetti sein PC-Geschäft endgültig abgeben.
Olivetti war in den 1980er und 1990er Jahren sehr bemüht, in andere Marktzweige einzusteigen und erwarb Anteile verschiedener Aktiengesellschaften wie der Société Générale Belgique oder gründete 1995 mit der deutschen Mannesmann AG ein gemeinsam betriebenes Mobilfunkunternehmen namens Omnitel, die erst vollständig an Mannesmann abgegeben wurden als Olivetti sich 1999 um Anteile der Telecom Italia bewarb. Dieser Maßnahme ist es geschuldet, dass in der Folge Vodafone die Mannesmann AG übernehmen konnte.
Die Aktiengesellschaft entging darauf selbst nicht einer Übernahme durch die Bell S.A. aus Luxemburg und wurde zwei Jahre später an Pirelli und Benetton verkauft. Gegenwärtig ist Olivetti aber mit der Telecom Italia fusioniert und steigt überraschenderweise erneut in den Computermarkt ein. Unter dem Firmennamen Olivetti Tecnost erscheint im März das Notebook Olibook S1300.
Große Erfolge erzielt Olivetti heute mit ihrem Know-how in der Kopierer- und der Tintenstrahltechnologie, vor allem in der flexiblen Anpassung der Tintenformeln an spezielle Bedürfnisse. Olivetti Ink-Jet ist der Name einer proprietären thermischen Tintenstrahldruckertechnologie, mit deren Entwicklung das Unternehmen ein breites Spektrum an Kompetenzen in der Siliziumtechnologie, der Mechanik, der Elektronik und der Chemie und Farbwissenschaft aufbauen konnte.
Dank umfangreicher Investitionen in der vergangenen Zeit bietet Olivetti Ink-Jet heute eine Siliziumgießerei, die nicht nur für die eigenen Chips und Druckköpfe Anwendung findet, sondern auch anderen Unternehmen, Forschungszentren und Universitäten offen steht. Seine Innovationen in der Silizium-, Drucker- und Kopierertechnologie stellt das Unternehmen übrigens im Jahr 2010 als offizieller Ausrüster des Italienischen Pavillons bei der Expo in Shanghai aus.
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