Kopierer von Xerox Die TA Triumph-Adler AG ist ein traditionsreiches deutsches Unternehmen mit Sitz in Nürnberg. International ist Triumph-Adler an 60 Standorten vertreten und bietet Produkte in den Bereichen, druck, Fax, Kopie, Scan und Dokumentenmanagement an. Das Unternehmen beschäftigt weltweit etwa 1.250 Mitarbeiter und erwirtschaftete im Jahr 2009 einen Umsatz von 287,51 Mio. Euro. Seit Ende des Jahres 2008 ist die Triumph-Adler AG zur Mehrheit von der japanischen Kyocera Mita Corporation übernommen, die 95 % des deutschen Herstellers hält und 2010 auf 100 % ausweiten will.
Triumph-Adler wurde bereits 1896 als Deutsche Triumph Fahrradwerke AG in Nürnberg gegründet und produzierte bis 1909 ausnahmslos Fahrräder, bis es durch den Kauf einer Konkursmasse in das Schreibmaschinengeschäft einstieg. Das ab 1911 in Triumph Werke Nürnberg umbenannte Unternehmen stellte bis in die 1950er Jahre überwiegend Schreibmaschinen, Fahrräder, Motorräder und sogar Automobile her, sein Aktienkapital wurde aber 1958 von dem Wirtschaftspionier Max Grundig aufgekauft, der Triumph mit den Adlerwerken zusammenschloss und die Produktion alleine auf Büromaschinen umstellte. Ende der 1960er Jahre lag Triumph/Adler weltweit auf dem 5. Platz aller Büromaschinen-/Kopiererherstellern. Grundig verkaufte das Unternehmen jedoch mit dem Einstieg ins Farbfernsehergeschäft bald an den US-amerikanischen Litton-Konzern, zehn Jahre später kam es jedoch mit einer Übernahme durch den Volkswagenkonzern zurück nach Deutschland. In den 1980er Jahren stieg TA mit dem Mehrheitserwerb an der Pertech Computer Corporation in das heiß umkämpfte Computerbusiness ein. 1986 wurde das Unternehmen durch den italienischen Konzern Olivetti übernommen und 1999 zum Großteil vom japanischen Hersteller Kyocera-Mita.

Dass die Firma in ihrem über 100-jährigen Bestehen so viel herumgereicht wurde, lag hauptsächlich in ihrem stets renommierten Produktportfolio begründet. So galt nach den ersten elektronischen Schreibmaschinen der 1960er Jahre, mit unter anderem der ersten deutschen Kleinschreibmaschine „gabriele 5000“, 1971 der „Volkscomputer“ TA 10 als Markstein der modernen Bürotechnik und avancierte zum Verkaufsschlager. Weiter entwickelte TA mit der TA 20 den 1977 den ersten vollelektronisch schreibenden und rechnenden Schreibmaschinen-Computer und unter der Olivetti Holding 1991 die Peronal Computer der Dario-Reihe sowie neue Generationen von Notebooks mit Farbdisplay. Spätestens seit dem Einstieg von Kyocera Mita im neuen Jahrtausend verlegte sich TA zunehmend auf die Imaging-Sparte und steigerte beständig seine Marktstellung im Segment Kopier- und Druckersysteme.

2008 erhielt die Triumph Adler AG gleich zwei Awards für beste Marktstrategie und Kundenbetreuung. Das Unternehmen wird aufgrund einer Studie der Uni Bremen mit dem „Beste Marketing Company Award“ ausgezeichnet und erringt für seine herausragende Kundenpflege zusätzlich den Titel „Deutschlands Kundenchampions 2008“, einem erstmals initiierten Wettbewerb der Deutschen Gesellschaft für Qualität (DGQ) und dem Wirtschaftsmagazin „impulse“.v









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